Mitgliederrundschreiben III/2019
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Mitgliederrundschreiben II/2019
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Mitgliederrundschreiben I/2019
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Mitgliederrundschreiben III/2018
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Mitgliederrundschreiben II/2018
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Mitgliederrundschreiben I/2018
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Kürzlich erlebt und Aktuelles:

 

Konzert-  und Theaterreise der Theaterfreunde des Staatstheaters Karlsruhe nach Hamburg 26.4. bis 29.4.2019

Am Morgen des 26.April 2019 fuhren 30 Theaterfreundinnen und Theaterfreunde erwartungsvoll mit dem ICE der Deutschen Bahn nach Hamburg.

Den freien Nachmittag nutzten viele zu einer ersten Erkundung der Hansestadt. Am nächsten Morgen stand die große vierstündige Stadtrundfahrt auf dem Programm. Bei Sonnenschein und blauem Himmel lernten wir Hamburg durch sehr fachkundige Führung kennen. Fahrt zur Elbphilharmonie am späteren Nachmittag. Ausreichend Zeit zur Besichtigung des imposanten Baues mit Rundblick über Hamburg von der sogenannten Plaza.

Ab 20:00 Uhr lauschten wir gespannt und begeistert dem Konzert der Hamburger Philharmoniker unter Kent Nagano ( Programm s.Foto ). Dank bester Plätze gelangten wir auch in den vollen Genuss  der  besonderen Akustik.

Höhepunkt des dritten Tages war die Aufführung des PARSIVAL in der Hamburgischen Staatsoper. Auch hier stand Kent Nagano am Pult und leitete souverän eine musikalisch überzeugende, szenisch gewöhnungsbedürftige Inszenierung.

Den Tagesausklang begingen wir mit lebhaften Diskussionen und kühlen Getränken in der Hotelbar.

Am Mittag des 29.4. stiegen wir wieder mit vielen neuen Eindrücken in den Zug nach Karlsruhe.

B. Krüger

Vom Zauber der Maske, Talk im Studio vom 23. Januar 2019

Sie war der Star des Abends: die über 3 kg schwere Perücke aus der neuen Schauspielproduktion „Am Königsweg“. Anschaulich schilderte Caroline Steinhage, die neue Chefmaskenbildnerin am Badischen Staatstheater, von den enormen Herausforderungen bei der Herstellung des spektakulären Ungetüms. Dabei wurde das meterhohe Stück originalgetreu nach Vorlagen aus dem 18. Jahrhundert gefertigt. Das Bewahren alter Techniken ist das eine – so arbeitet man auch 2019 wie einst noch mit Lockenstäben und Brennscheren und knüpft in aufwendiger Handarbeit Echthaar-Perücken, Haarteile und Bärte. Die immer neuen künstlerischen Herausforderungen der Regisseure und Ausstatter machen im Kontrast dazu den Reiz des Maskenbildner-Daseins aus. Eindrucksvoll belegten mitgebrachte Werkstattfotos und Beispiele von Prüfungsarbeiten die unbändige Phantasie und auch das plastische Geschick, das dem Berufsstand abverlangt wird. Da verwandelt sich ein Kopf komplett in einen Wirsing oder gar ein griechisches Theater und ein braver Darsteller mutiert zu einem tätowierten, vernarbten Barbarenhäuptling. Diese Metamorphosen werden, so Carolin Steinhage, auch rein logistisch akribisch vorbereitet - schließlich haben die Bühnenkünstler vor der Vorstellung nicht unbegrenzt Zeit für die Verwandlung. Und egal, wie viele künstliche Gesichtsteile und plastischen Aufbauten angeklebt werden: Am Ende müssen die Darsteller sprechen, singen, ja, auch gut atmen können. Am Vorstellungsabend selbst klappt dann alles wie am Schnürchen. So kann es bei einer großen Opernproduktion durchaus für bis zu 150 Solisten, Chordamen und -herren, Extrachoristen und Statisten vor ihrem Auftritt heißen: „Ab in die Maske!“.  Das beeindruckte Publikum bedankte sich mit herzlichem Applaus und nutze im Anschluss an die lebendige Veranstaltung die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen und die mitgebrachten kunstvollen Werkstücke nicht nur in Augenschein, sondern auch einmal in die Hand zu nehmen.

Fotos: Johannes Willig

Jahrestagung der MUTHEA vom 08. - 10. Juni 2018

Auf der Jahrestagung des Dachverbandes der deutschen Theaterfördervereine MUTHEA vom 8.- 10.Juni 2018 in Wiesbaden wurde die 2. Vorsitzende der Theaterfreunde des Staatstheaters Karlsruhe zur 1. Vorsitzenden der MUTHEA gewählt. Wir freuen uns, gratulieren herzlich und wünschen alles Gute für die Arbeit an der Spitze der Vereinigungen deutscher Theaterfreundinnen und Theaterfreunde.

VorstandMuthea

Talk im Studio

„Licht an!“ hieß das Motto am 3.4.2018. Der Leiter der Beleuchtungsabteilung Stefan Woinke und sein Kollege Arno Haak hatten dafür die Bühne des Studios aufwendig umgebaut. Wie in einer Experimentierwerkstatt konnten die Zuschauerinnen und Zuschauer beeindruckende alte und neue Beleuchtungsapparate, Steuerungspulte sowie Spezialeffekte in Augenschein nehmen und sogar ausprobieren. Doch vorab wurden die beiden Gesprächspartner selbst zu Bühnenakteuren: In einer humorvollen Dialogszene führten sie die alltaglichen Herausforderungen ihrer Arbeit vor – und sobald Stefan Woinke zu schwindeln begann, leuchteten seine Ohren feuerrot! Im nachfolgenden Talk mit Katrin Lorbeer schilderten die beiden von den technischen Innovationen der letzten Jahre, den zu beachtenden Sicherheitsmaßnahmen, dem alltäglichen Zeitdruck vor den Vorstellungen und den künstlerischen Ansprüchen der Regisseure. Wie leuchtet man z.B. eine Nachtstimmung? Ist die tatsächlich blau? Und was müsste man noch erfinden, um knifflige Bühnensituationen ins rechte Licht zu setzen? Arno Haak wusste darauf schmunzelnd zu antworten: „einen Scheinwerfer, der um die Ecke leuchten kann“.   

 

Gruppenfoto: Volker Kramer

Andere Fotos: Josh Jüttner und Tim Mahler, Studierende der HfM (KulturMediaTechnologie)